Medical Art Schilddrüse, Jodtherapie bei radioaktive Strahlung

Bildnummer: 10374

55,00 135,00 

Auswahl zurücksetzen

Beschreibung

Die Schilddrüse benötigt Jod, um lebenswichtige Schilddrüsenhormone zu produzieren. Das radioaktive Jod hat vier Neutronen mehr in seinem Atomkern als das Jod in den Nahrungsmitteln, man spricht von Jod 131. Damit Jod seinen Normalzustand Jod 127 wieder erreicht, gibt es die vier überflüssigen Neutronen nach und nach ab, die Strahlung entsteht. Wenn radioaktives Jod durch einen Atomunfall freigesetzte und über die Luft, Nahrung oder Wasser aufgenommen wird, dann setzt sich diese gefährliche Strahlung im menschlichen Körper frei. Zellen werden zerstört und es kann zu Krebs kommen kann. Jod 131 hat eine Halbwertszeit von rund 8 Tagen und kann in dieser Zeit bereits zu Schilddrüsenkrebs führen. Als Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom, Struma maligna) wird eine bösartige Neubildung der Schilddrüse bezeichnet. Knotenbildungen in der Schilddrüse können als „Kalter Knoten“ (malignitätsverdächtig, Schilddrüsenkrebs) oder „Heißer Knoten“ (autonomes Adenom) vorkommen.

Suchworte:

LOGIN