Magen und Refluxkrankheit, Sodbrennen in Speiseröhre (Oesophagus)

Bildnummer: 1843

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Beschreibung

Darstellung der Refluxkrankheit. Magen von vorn eröffnet: Reflux Magen (Ventriculus, Gaster), Rückfluss in Speiseröhre (Oesophagus). Als Reflux bezeichnet man den Rückfluss der Magensäure infolge einer Insuffizienz des Magenschließmuskels. Unter der gastroösophagealen Refluxkrankheit versteht man den chronischen Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre und die daraus resultierende Reizungen der Speiseröhrenschleimhaut. Der Magen (Ventriculus, Gaster) ist eine sackartige Erweiterung des Verdauungskanals. Er ist vom Bauchfell überzogen und liegt links direkt am Zwerchfell (Diaphragma). Der Magen speichert und durchwirkt den Speisebrei durch rhythmische Kontraktionen (Peristaltik). Der Magensaft besteht aus eiweißverdauenden Enzymen, Salzsäure und Schleim. Die Muskularis enthält drei glatte Muskelschichten, die äußere oder Längsschicht, die mittlere oder Ringschicht, welche den Schließer (M. sphincter pyloricus) entwickelt, und als Besonderheiten eine Schrägschicht. Die Magensekretion wird hormonell beeinflusst, und der N. vagus übernimmt eine reflektorische Steuerung. Der venöse Abfluss erfolgt zur Pfortader. Die Magendrüsen (Glandula gastricae) befinden sich in den Schleimhautschichten und münden in die Magengrübchen.

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