Histologie der Schilddrüse (Glandula thyreoidea), Überfunktion (Hyperthyreose) der Drüse

Bildnummer: 1525

55,00 135,00 

Auswahl zurücksetzen

Beschreibung

Die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) ist eine wichtige Hormondrüse, sie gehört zu den endokrinen Drüsen, ihre Hormone wirken auf Kreislauf und Stoffwechsel. Das Organ ist in einzelne Läppchen, bestehend aus mehrere Follikel, unterteilet. Gebildet werden die Follikel von den Zellen (Follikelepithelzellen, Thyreozyten), die die Schilddrüsenhormone herstellen. Die Zellen sind einschichtig angeordnes Epithel und umschließen den rundlichen Innenraum (das Lumen) der Follikel. Die Rezeptoren für die Schilddrüsenhormone befinden sich in den Zellkernen und den Mitochondrien der Zellen. Das Schilddrüsenfollikelepithel kann der Ort des Geschehens vieler pathologischer Prozesse sein: Funktionsstörungen (Überfunktion, Hyperthyreose oder Unterfunktion, Hypothyreose), Entzündungen, bösartige Entartungen oder die Kombination der genannten Formen. Während es bei der Basedow’schen Erkrankung zu einer Überstimulation der membranständigen TSH-Rezeptoren und hierdurch zu einer exzessiven Sekretion der Schilddrüsenhormone und zur Hyperthyreose kommt, werden bei der Hashimoto-Thyreoiditis die TSH-Rezeptoren durch zirkulierende Autoantikörper zerstört, die Folge ist eine Hypothyreose.

Suchworte:

LOGIN