Dermatome, segmentale Hautgebiete der Rückenmarksnerven (Spinalnerven)

Bildnummer: 1443

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Beschreibung

Schematische Darstellung der Dermatome. Ein Dermatom ist von einem Rückenmarksnerven (Spinalnerven) innerviertes segmentales Hautgebiet, das von einem Spinalnerv mit dem zugehörigen Ganglion versorgt wird. Die Versorgung durch sensible Fasern einer Spinalnervenwurzel erfolgt autonom. Zwischen den einzelnen Dermatomen gibt es Überlappungen. Durch Kenntnis der Dermatome können bei Sensibilitätsstörungen die Ausfälle einem bestimmten Rückenmarkssegment zugeordnet werden. Rückenmarksverletzungen werden anhand des Ausmaßes der Schäden des Rückenmarks in drei Stadien eingeteilt: Die Commotio spinali (Rückenmarkserschütterung) ist die einfachste Verletzung des Rückenmarks; die Contusio spinalis (Rückenmarksprellung) ist die zweitschwerste Verletzung des Rückenmarks, sie führt zu unmittelbaren neurologischen Ausfällen; die Compressio spinalis (Rückenmarksquetschung) ist die schwerste Verletzung des Rückenmarks, sie tritt bei instabilen Wirbelkörperfrakturen oder auch bei (traumatischen) Bandscheibenvorfällen auf, die Art der Störung ist meistens irreversibel, da Rückenmarksstrukturen zerstört werden. Das Rückenmark (Medulla spinalis) befindet sich geschützt im Wirbelkanal (Canalis vertebralis). Letzterer reicht vom großen Hinterhauptsloch (Foramen occipitale magnum) bis zum unteren Ende des Kreuzbeins (Hiatus sacralis).

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