Sehen, Farbwahrnehmung Farbspektrum in Farbdiagramm

Bildnummer: 1227

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Beschreibung

Die Farbwahrnehmung ist als Teilbereich des Sehens die Fähigkeit, Licht in Abhängigkeit von der Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung verschieden wahrzunehmen. Photonen (Lichtteilchen) können in den Sehzellen (Photorezeptoren) eine Verformung am Proteid des Sehpurpurs bewirken und durch anschließende biochemische Vorgänge elektrische Signale (Rezeptorpotentiale) auslösen. Über die Sehnerven, die in der Netzhaut beginnen, werden diese Signale ins Zentralnervensystem geleitet und zu einem Farbeindruck verarbeitet. Unter dem Sehvorgang versteht man die zu einem Aktionspotenzial führende Reaktion der Photosensoren auf einen Lichtreiz. Die Zapfen (lichtempfindliche Zellen) sind als Fotorezeptoren spezialisierte Sinneszellen im zentralen Bereichen der Netzhaut des Auges. Beim Menschen unterscheidet man drei Zapfentypen, den S-Typ, Blau-Zapfen (Blaurezeptor), sie absorbieren blau-violettes Licht; M-Typ, Grün-Zapfen (Grünrezeptor), sie absorbieren blau-grünes bis gelbes Licht; L-Typ, Rot-Zapfen (Rotrezeptor), sie absorbieren gelbes bis rotes Licht.

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