Nervenzelle (Neuron), Zellkörper (Soma) mit Zellkern (Nucleus) und Organellen

Bildnummer: 10190

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Beschreibung

Darstellung Zellkörper einer Nervenzelle mit Zellkern und Zellorganellen. Eine Nervenzelle (Neuron) ist eine auf Erregungsleitung spezialisierte Zelle des Nervensystems. Ein Neuron besteht aus Dendriten, dem Zellkörper und einem Axon (faserartiger Fortsatz). Die Dendriten sind feinste Verästelungen des Zellkörpers, die über Synapsen den Kontakt zu anderer Nervenzellen herstellen und deren Erregungen empfangen. Der Zellkörper (Soma) einer Nervenzelle ist der plasmatische Bereich um den Zellkern. Das Axon (Neurit) ist ein langer Fortsatz der Nervenzelle und dient der Weiterleitung der Nervenimpulse, Aktionspotentiale werden zu anderen Nervenzellen oder Muskelzellen geleitet. Der Axonhügel am Übergang vom Soma (Zellkörper) in das Axon erzeugt eine Folge von Aktionspotentialen. Die Endknöpfchen, der äußerste Endabschnitt eines Axons, bilden einen Abschnitt der Synapse. Das synaptische Endknöpfchen überträgt das einlaufende Signal durch chemischen Erregungsübertragung mit Hilfe von Neurotransmittern auf die Dendriten der nachgeschalteten Zelle. Das Axon ist abschnittsweise von Myelinscheiden umschlossen, mehrfach um das Axon herumwickelte Zellen, die es elektrisch isolieren und eine (markhaltige) Nervenfaser bilden. Als Nerv bezeichnet man die anatomische Struktur, die der Erregungsleitung dient. Er besteht aus einer Vielzahl gebündelter Nervenfasern und dem sie umgebenden Bindegewebe mit Endoneurium und Epineurium (Bindegewebshülle).

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