Histologie Schleimhaut, Tunica mucosa, intakte Mukosa mit Immunzellen

Bildnummer: 1162

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Beschreibung

Schleimhaut mit Immunzellen, Mastzelle im Vordergrund. Als Schleimhaut (Tunica mucosa, Mukosa) bezeichnet man die Auskleidung innerer Hohlräume des Organismus durch ein- oder mehrschichtiges, flach- bis hochprismatisches Epithel. Sie besteht aus einer Epithelschicht (Lamina epithelialis mucosae), einer epithelialen Muskelschicht (Lamina muscularis mucosae) und einer dazwischenliegenden Schicht aus Bindegewebe (Lamina propria mucosae) und dient der mechanischen Abgrenzung der Organoberfläche. Das Epithel kann einschichtig wie beim Darm oder mehrschichtig wie der Mundhöhle) sein. Zur Oberflächenvergrößerungen befindet sich oft auf den Epithelzellen Mikrovilli, auch Kinozilien und Stereozilien sind vorhanden. Die Schleimhaut nimmt Barrierefunktionen wahr, bildet aber auch einen Gleitfilm gegenüber dem Hohlorgan. Beispiele der Mukosa sind die Mundschleimhaut, Nasenschleimhaut und Bronchialschleimhaut, sowie Analschleimhaut, Magenschleimhaut und Vaginalschleimhaut. Eine Entzündung der Schleimhäute (Mukositis, Mucositis) ist eine Reaktion auf Reize des Organismus und seiner Gewebe. Das geschieht durch mechanische Reize, chemische Reize, physikalische Reize, wie Hitze oder Kälte und durch Mikroorganismen. Jede Entzündung führt im Körper zu einer Abwehrreaktion über das Immunsystem.

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