Histologie Rückenmark (Medulla spinalis), Lumbalmark (Pars lumbalis medullae spinalis) in der Wirbelsäule

Bildnummer: 1412

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Beschreibung

Histologische Darstellung Rückenmark (Medulla spinalis), Horizontalschnitt Lumbalmark (Pars lumbalis medullae spinalis) der Wirbelsäule. Als Lumbalmark bezeichnet man die Rückenmarkssegmente L1 bis L5 inklusive. Aufgrund des ungleichen Längenwachstums von Wirbelsäule und Rückenmark ist das Lumbalmark in Höhe der unteren Brustwirbelkörper und L1 lokalisiert. Die Angaben über die genaue Lokalisation divergieren. Das Rückenmark (Medulla spinalis) befindet sich geschützt im Wirbelkanal (Canalis vertebralis). Letzterer reicht vom großen Hinterhauptsloch (Foramen occipitale magnum) bis zum unteren Ende des Kreuzbeins (Hiatus sacralis) und schafft die Voraussetzungen für die Befestigungen der Rückenmarkshäute sowie die Verankerungen von Gefäßen. Die Knochenhaut (Periost) entspricht dabei dem äußeren Blatt der harten Hirnhat (Dura mater). Das innere Blatt liegt davon entfernt und liefert den Duralsack, der bis in die sackförmigen Ausstülpungen der segmentalen Zwischenwirbellöcher reicht. Zwischen beiden Blättern der Dura mater spinalis entsteht der Epiduralraum mit Binde- und Fettgewebe sowie Venengeflechten, welche als Polster dienen. Die graue Substanz hat im Rückenmarksquerschnitt die Form eines Schmetterlings. Den vorderen, breiteren Flügelteil nennt man Vorderhorn (Cornu anterius), den hinteren, schmaleren Teil Hinterhorn (Cornu posterius bzw. dorsale). Im Bereich des Thorakal- und Lumbalmarks befindet sich zwischen Vorder- und Hinterhorn das kleinere Seitenhorn (Cornu laterale). Die beiden Schmetterlingsflügel werden durch eine Querverbindung (Commissura grisea) miteinander verbunden. In der Mitte der Commissura grisea verläuft der Canalis centralis, der mit Liquor gefüllt ist und den inneren Liquorraum des Rückenmarks darstellt.

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