Hell-Dunkel-Adaptation des Auges mit Fotorezeptoren Stäbchen und Zapfen

Bildnummer: 1886

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Beschreibung

Schematische Darstellung Augapfel, Hell-Dunkel-Adaptation des Auges mit Fotorezeptoren Stäbchen und Zapfen. Das Auge (Oculus) ist das wichtigste Sinnesorgan, das Sehorgan (Organum visum) des Menschen. Der Augapfel (Bulbus oculi) besteht aus: Hornhaut, Pupille, Iris, Regenbogenhaut, Netzhaut, Macula (schärfste Stelle des Sehens), Sehnerv und den Augeninnenraum mit Glaskörper. Das Auge dient zur Wahrnehmung von Lichtreizen. Die Aufnahme der Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen. Unter Adaptation (Lichtempfindlichkeit, Pupillenreflex) des Auges versteht man die Anpassungsvorgänge an die Leuchtdichten im Gesichtsfeld. Unter der Hell-Dunkel-Adaptation versteht man die Anpassung des Auges an unterschiedliche Lichtverhältnisse. Sie ist an die Motorik der Retina (Retinomotorik) gebunden, an die Bewegung der Pigmentepithelzellfortsätze und der Außenglieder der Fotorezeptoren. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird von den Zapfen (Zapfensehen) auf Stäbchen (Stäbchensehen) umgeschaltet, da Stäbchen eine größere Lichtempfindlichkeit besitzen. Ist diese Dunkelanpassung nicht möglich spricht man von Nachtblindheit (Hemeralopie). Erworbene Störungen der Stäbchenfunktion durch Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnerven ist die Retinitis pigmentosa.

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