Fuchsbandwurm, Echinococcus multilocularis

Bildnummer: 1326

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Beschreibung

Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis). Mit dem Kot scheidet der Fuchs Bandwurmeier aus, die so auf Waldbeeren und Pilze gelangen. Nach Aufnahme die Eier in der Leber des Menschen zu Finnen heranreifen. Da Lebergewebe schmerzunempfindlich ist, wird die Erkrankung meistens nicht wahrgenommen. Die Beschwerden, die eine Echinococcus-Infektion verursachen kann, sind bei einzelnen Menschen unterschiedlich. Je nach Größe des tumorartigen Finnengewebes in der Leber leiden die Betroffenen unter Druckgefühl und unterschiedlichen Schmerzen im Oberbauch. Mit zunehmender Krankheitsdauer erfolgt Gewichtsverlust mit den Symptomen Schlappheit und Müdigkeit. Häufig wird der Galleabfluss behindert, so dass eine Gelbsucht (Ikterus) entsteht. Drückt das Finnengewebe auf Blutgefäße der Leber, so kann sich das Blut in der großen Lebervene (Pfortader) stauen und zu einem Pfortaderhochdruck mit anschließender Leberzirrhose führen. Eine Therapie ist sehr schwierig und nur im Frühstadium kann eine echte Heilung durch Entfernen der betroffenen Leberareale erfolgen.

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