Apoptose, programmierter Zelltod nach Zellteilung

Bildnummer: 1889

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Beschreibung

Unter Apoptose versteht man den kontrollierten Zelltod der Zelle, der im Gegensatz zur Nekrose nicht die Freisetzung von Zellplasma einschließt und somit keine Entzündungsreaktion auslöst. Der menschliche Organismus unterliegt ständigen molekularen Veränderungen. Das beruht nicht nur auf Stoffwechselprozesse, auch Zellen, Gewebe und Organe sind davon betroffen. Etwa zehn Milliarden verbrauchte, funktionsunfähige oder beschädigte Zellen muss der menschliche Körper im Erwachsenenalter täglich entsorgen. Ohne programmierten „Selbstmord“ der Zellen würde sich der Organismus überdimensional entwickeln, was zum schnellen Versagen der Organe führte. Die Gesamtheit der Zellmembranen fast aller Zellen eines Erwachsenen werden innerhalb von 20-30 Tagen völlig erneuert. Die Telomeren an den Enden der Chromosomen – Abschnitte mit der sich wiederholenden Nukleotidsequenz TTAGGG beim Menschen – werden nach jeder Zellteilung sichtbar kürzer und sind nach etwa 50 Zellteilungen nicht mehr nachweisbar. Chromosomen verlieren bei der Zellteilung jedes Mal etwa 50 Nukleotide.

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